Die Frage was darf in den Trockner beantwortet das Pflegeetikett: Ein Quadrat mit einem Kreis darin heißt, dass das Teil in den Trockner darf. Ein Punkt im Kreis bedeutet niedrige Temperatur, zwei Punkte normale Temperatur. Ist das Symbol durchgestrichen, bleibt das Kleidungsstück draußen. Nicht in den Trockner gehören in der Regel Wolle, Seide, Kaschmir, stark elastanhaltige Stoffe, beschichtete Funktionskleidung, Schaumstoff und gummierte Teile. Textilien mit Öl, Fett oder Lösungsmitteln gehören nie hinein.
Der Trockner spart Zeit und macht Handtücher flauschig, kann aber auch Pullover um zwei Größen schrumpfen lassen. Mit den folgenden Regeln passiert das nicht.
Die Trocknersymbole auf dem Pflegeetikett
| Symbol | Bedeutung |
|---|---|
| Quadrat mit Kreis | Trocknen im Trockner grundsätzlich erlaubt |
| Quadrat mit Kreis und einem Punkt | Trockner erlaubt, niedrige Temperatur |
| Quadrat mit Kreis und zwei Punkten | Trockner erlaubt, normale Temperatur |
| Quadrat mit Kreis, durchgestrichen | Nicht für den Trockner geeignet |
| Quadrat mit senkrechten Linien | Tropfnass an der Leine trocknen |
| Quadrat mit waagerechter Linie | Liegend trocknen |
| Quadrat mit Bogen oben | An der Leine trocknen |
Ist das Symbol nicht mehr lesbar oder fehlt das Etikett, hilft die Faustregel: im Zweifel lieber niedrige Temperatur oder an der Luft trocknen.
Was darf in den Trockner?
Meist unproblematisch, wenn das Etikett nichts anderes sagt:
- Handtücher und Frottee. Der Trockner macht sie wieder weich und locker.
- Bettwäsche und Bezüge aus Baumwolle.
- Baumwollshirts, Unterwäsche und Socken nach Etikett. Beachte, dass reine Baumwolle einlaufen kann.
- Jeans auf niedriger Stufe.
- Arbeits- und Alltagskleidung aus robustem Material, zum Beispiel Baumwolle oder Mischgewebe.
Was gehört nicht in den Trockner?

| Material | Warum nicht |
|---|---|
| Wolle, Kaschmir | Verfilzt und läuft stark ein |
| Seide | Hitze beschädigt die Fasern |
| Elastan, Leggings, Sport-BHs | Gummifasern verlieren Spannkraft |
| Funktionskleidung mit Membran | Hitze zerstört Beschichtung und Atmungsaktivität |
| BHs mit Bügeln, Spitze, Pailletten | Teile verbiegen oder lösen sich |
| Schaumstoff, Memory-Schaum, Gummi | Verformt sich, kann schmelzen |
| Kunstleder, beschichtete Stoffe | Beschichtung reißt |
| Schuhe, Mützen mit Pappe oder Plastik | Verformt, kann die Trommel beschädigen |
| Teile mit Öl, Fett, Lack, Lösungsmittel | Selbstentzündungsgefahr |
| Daunen | Nur mit Trocknerbällen und niedriger Temperatur, sonst Klumpen |
Besonders wichtig ist die Sicherheitsregel bei ölgetränkten Textilien: Sie können sich im Trockner entzünden, auch wenn sie vorher gewaschen wurden. Wenn du Berufskleidung mit Öl oder Fett wäschst, trockne sie im Zweifel an der Luft.
Trockner richtig beladen
- Nicht überfüllen. Die Wäsche muss im Trockner frei fallen können, sonst trocknet sie ungleichmäßig und knittert stärker.
- Ähnliche Stoffe zusammen trocknen. Handtücher brauchen länger als dünne Shirts. Sind sie gemischt, sind die Shirts längst trocken, während Frottee noch nass ist.
- Bettbezüge entknoten. Sie wickeln sich gern zu einem Bündel und bleiben innen feucht.
- Gut schleudern. Je trockener die Wäsche in den Trockner kommt, desto kürzer ist die Trockenzeit.
- Flusensieb leeren. Ein volles Sieb verlängert die Trockenzeit. Im Waschsalon tust du den Nächsten damit einen Gefallen.
Wie lange dauert das Trocknen?
Das hängt von Menge, Material und Restfeuchte ab. Dünne Alltagswäsche ist oft nach kurzer Zeit trocken, dicke Frotteetücher, Bettwäsche und Jacken brauchen länger. Ein guter Test: Wäsche herausnehmen und Nähte, Bündchen und Taschen prüfen. Sie halten am längsten Feuchtigkeit. Wenn sie noch kühl und klamm wirken, braucht die Ladung noch eine Runde.
Eingelaufen? So vermeidest du es
Baumwolle und Wolle laufen durch Hitze und Reibung ein. Das passiert besonders bei neuen Teilen und hohen Temperaturen. Vorbeugen kannst du so:
- Niedrige Temperaturstufe wählen
- Pullover und empfindliche Teile nur kurz antrocknen und liegend fertig trocknen lassen
- Reine Baumwolle nicht stärker als nötig trocknen
- Das Etikett beachten, bei einem durchgestrichenen Symbol bleibt das Teil draußen
Trockner im Waschsalon nutzen
Im Waschsalon bezahlst du für die Trockenzeit. Bei Waschbar in Heidelberg und Ludwigshafen kostet der Trockner 2,00 € pro 10 Minuten, meist reichen 20 bis 30 Minuten für eine normale Ladung. Damit du keine Minuten verschenkst:
- Sortiere nach Trockenzeit. Handtücher und Bettwäsche gemeinsam, dünne Shirts getrennt.
- Prüfe das Etikett vor dem Einladen. Teile mit durchgestrichenem Symbol hängst du zu Hause auf.
- Lade nicht zu voll. Besser zwei lockere Ladungen als eine überfüllte.
- Plane die Minuten bewusst. Dünne Alltagswäsche ist schneller trocken als Frottee oder Bettwäsche. Prüfe die Wäsche nach den ersten 20 Minuten an Nähten und Bündchen, dort bleibt sie am längsten feucht.
- Flusensieb leeren, wenn du fertig bist.
Praktisch, wenn du zu Hause keinen Platz oder keinen Trockner hast: Du wäschst und trocknest in einem Besuch, täglich von 06:00 bis 24:00 Uhr und ohne Termin. Im Winter ist der Trockner auch eine Alternative zur feuchten Wäsche in der Wohnung, mehr dazu im Ratgeber Wäsche trocknen im Winter ohne Schimmel. Im SB-Wasch-Abo sind 10 Trocknergänge mit je 20 Minuten enthalten.
Für besonders sperrige Teile wie Jacken gibt es eigene Tipps im Ratgeber Daunenjacke waschen. Handtücher werden im Trockner besonders weich, mehr dazu im Ratgeber Handtücher waschen.
Häufige Fragen zum Trockner
Was bedeutet das Trocknersymbol mit einem Punkt?
Ein Punkt im Kreis bedeutet: Trocknen im Trockner erlaubt, aber nur bei niedriger Temperatur. Zwei Punkte stehen für normale Temperatur. Ist das Quadrat mit Kreis durchgestrichen, darf das Teil nicht in den Trockner. Das gilt für fast alle empfindlichen Stoffe.
Welche Kleidung läuft im Trockner ein?
Vor allem Wolle, Kaschmir und reine Baumwolle, besonders bei hoher Temperatur. Auch Mischgewebe kann einlaufen. Wähle die niedrige Stufe, trockne empfindliche Teile nur an und lasse sie liegend fertig trocknen, wenn das Etikett es verlangt.
Darf Funktionskleidung in den Trockner?
Meist nur bei niedriger Temperatur und nur, wenn das Etikett es erlaubt. Hitze kann Membranen, Beschichtungen und Elastan beschädigen. Sicherer ist das Trocknen an der Luft, denn Funktionswäsche trocknet schnell.
Warum bleibt die Wäsche im Trockner feucht?
Meist ist die Trommel zu voll, das Flusensieb verstopft oder die Wäsche war schlecht geschleudert. Auch unterschiedliche Stoffe in einer Ladung führen zu ungleichmäßiger Trocknung. Lade weniger ein, leere das Sieb und gib bei Bedarf Zeit dazu.
Darf ölige Kleidung in den Trockner?
Nein. Textilien, die mit Öl, Fett, Lack oder Lösungsmitteln in Kontakt waren, können sich im Trockner selbst entzünden. Wasche sie mehrfach heiß, trockne sie an der Luft und frage im Zweifel den Hersteller.
Fazit: Etikett lesen, locker beladen, Flusen leeren
Mit einem Blick aufs Etikett, einer lockeren Beladung und einem leeren Flusensieb trocknest du schonend und effizient. Wenn du keinen Trockner zu Hause hast, findest du bei Waschbar Trockner, die täglich bis 24:00 Uhr bereitstehen.

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