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Waschsalon-Ratgeber

Babykleidung waschen: Das gilt für Erstausstattung, Windeln und Alltag

Illustration von Bettwäsche und Handtüchern vor Waschmaschinen

Babykleidung waschen solltest du vor dem ersten Tragen einmal, auch wenn sie neu ist. Neue Textilien können Rückstände aus Färbung, Ausrüstung und Transport enthalten, und das Bundesinstitut für Risikobewertung rät, neue Kleidung vor dem ersten Tragen zu waschen, besonders bei empfindlicher Babyhaut. Im Alltag reichen für Bodys, Strampler und Co. meist 40 Grad mit einem milden Vollwaschmittel, für Mullwindeln, Spucktücher und Stoffwindeln eher 60 Grad. Weichspüler und stark parfümierte Produkte lässt du weg. Das Pflegeetikett hat immer Vorrang.

Wer ein Baby erwartet, wäscht zunächst die gesamte Erstausstattung. Hier erfährst du, wie du das effizient machst und worauf du bei Waschmittel, Temperatur und Flecken achten solltest.

Warum Babykleidung vor dem ersten Tragen waschen?

Die Haut von Babys ist dünner und empfindlicher als die von Erwachsenen. Neue Kleidung kann Chemikalienrückstände, Farbstoffe und Appreturen enthalten, die Reizungen verursachen können. Das Waschen entfernt einen Teil davon und macht Stoffe weicher. Gebrauchte Kleidung wurde in der Regel schon mehrfach gewaschen. Hier genügt oft ein Waschgang, damit sie frisch und neutral riecht.

Welche Temperatur für Babywäsche?

TeilEmpfohlene Temperatur
Bodys, Strampler, Shirts (Baumwolle)40 Grad, bei Bedarf bis 60 Grad nach Etikett
Mullwindeln, Spucktücher, Stoffwindeln60 Grad
Schnuffeltücher, Kuscheltücher40 Grad, nach Etikett
Bettwäsche, Schlafsack40–60 Grad nach Etikett
Wolle und Seide30 Grad, Wolle-Programm oder Handwäsche
Mützen, Handschuhe, Socken40 Grad, in Wäschenetz

Im Alltag reichen 40 Grad für normal verschmutzte Kleidung. Bei starker Verschmutzung, nach Magen-Darm-Infekten oder bei Stoffwindeln sind 60 Grad sinnvoll, wenn das Etikett es erlaubt. Viele Baumwollteile eignen sich auch für Kochwäsche. Mehr zu den Temperaturstufen im Waschtemperatur-Guide für 30, 40 und 60 Grad.

Das richtige Waschmittel

  • Mildes Vollwaschmittel oder Waschmittel für empfindliche Haut. Begriffe wie „sensitiv“ oder „mild“ sind nicht gesetzlich geschützt, achte deshalb auf die Inhaltsstoffe.
  • Möglichst ohne Parfüm. Duftstoffe können die Haut reizen.
  • Kein Weichspüler. Er legt einen Film auf die Fasern und macht Stoffe weniger saugfähig, bei Mullwindeln besonders unerwünscht.
  • Dosierung nach Packung. Zu viel Waschmittel hinterlässt Rückstände, zu wenig löst Schmutz nicht. Ein zusätzlicher Spülgang kann bei empfindlicher Haut sinnvoll sein.
Innenansicht des Waschbar Waschsalons in Ludwigshafen mit Waschmaschinenreihe

Wie du die richtige Menge für deine Wasserhärte findest, erklärt der Ratgeber Waschmittel dosieren: Wasserhärte in Heidelberg und Ludwigshafen.

Erstausstattung waschen: So gehst du vor

  1. Etiketten lesen. Entferne Schildchen und Kartonagen.
  2. Nach Farbe sortieren. Weiß, Hell, Bunt getrennt, neue kräftige Farben zunächst einzeln.
  3. Auf links drehen und Verschlüsse schließen. Druckknöpfe zumachen, Reißverschlüsse schließen.
  4. Kleine Teile ins Wäschenetz. Socken, Mützen und Handschuhe gehen sonst verloren.
  5. Mildes Waschmittel, 40 Grad, Extra-Spülgang.
  6. Gut trocknen und glatt legen. Vollständig trocknen lassen, bevor du alles in die Schublade legst.

Für die gesamte Erstausstattung eines Babys (etwa 30 bis 50 kleine Teile) kommt meist nur ein Wäschekorb zusammen. Das Gewicht liegt oft unter 5 kg, eine Ladung in der 7-kg-Trommel reicht häufig. Wie du die Beladung schätzt, steht im Ratgeber Wie viel Wäsche passt in die 7-kg- und 15-kg-Trommel?.

Flecken bei Babykleidung

Babys sorgen für Flecken, die Erwachsene nicht kennen:

  • Spuckflecken und Milch: sofort mit kaltem Wasser ausspülen, danach normal waschen. Heißes Wasser kann Eiweiß fixieren.
  • Breiflecken (Karotte, Kürbis): frisch auswaschen. Orangefarbene Rückstände lassen sich oft mit Sonnenlicht aufhellen.
  • Windelunfälle: grob auswaschen, vorbehandeln und bei 60 Grad waschen, wenn das Etikett es erlaubt.
  • Sabber und Cremereste: Gallseife hilft, wenn du die Stellen vor dem Waschen damit einreibst.

Weitere Tipps stehen im Ratgeber Flecken entfernen vor dem Waschgang.

Mullwindeln, Spucktücher und Stoffwindeln

Diese Teile werden häufiger genutzt und stärker beansprucht. Sie sollten möglichst bei 60 Grad mit Vollwaschmittel gewaschen werden, kein Weichspüler, damit sie saugfähig bleiben. Bei Stoffwindeln lohnt sich eine Vorwäsche oder ein Einweichen. Halte die Wäsche getrennt von der übrigen Kleidung und wasche sie nicht mit Handtüchern, die Flusen abgeben.

Kuscheltiere und Decken des Babys

Auch Kuscheltiere und Decken müssen gelegentlich in die Wäsche. Für Plüschtiere gelten eigene Regeln, siehe Ratgeber Kuscheltiere waschen. Für Decken und Schlafsäcke gilt das Pflegeetikett.

Babywäsche im Waschsalon

Ob Erstausstattung vor der Geburt oder die Berge an Wäsche im ersten Lebensjahr: Ein Waschsalon kann Familien entlasten. Bei Waschbar in Ludwigshafen und Heidelberg ist täglich von 06:00 bis 24:00 Uhr geöffnet, auch spätabends oder früh am Morgen. Du kannst waschen, wann das Baby schläft, und brauchst keinen Termin. Die 7-kg-Trommel kostet 4,50 € pro Waschgang, die 15-kg-XXL-Trommel 9,00 €, der Trockner 2,00 € pro 10 Minuten. Bring dein mildes Waschmittel mit und wähle am Terminal das Programm mit der passenden Temperatur. Für Familien mit regelmäßig hohem Wäscheaufkommen lohnt sich das SB-Wasch-Abo: 10 Waschgänge und 10 Trocknergänge für 29,99 € im Monat. Tipps speziell für Familien findest du im Ratgeber Waschsalon Ludwigshafen für Familien und Pendler.

Häufige Fragen zur Babykleidung

Muss ich Babykleidung vor dem ersten Tragen waschen?

Ja, einmal. Neue Textilien können Rückstände aus Färbung und Ausrüstung enthalten, die empfindliche Babyhaut reizen können. Wasche die Teile mit mildem Waschmittel bei 40 Grad und einem Extra-Spülgang. Gebrauchte Kleidung wurde meist schon oft gewaschen, ein Waschgang reicht.

Bei wie viel Grad wäscht man Babykleidung?

Normale Babykleidung aus Baumwolle bei 40 Grad, Mullwindeln und Spucktücher bei 60 Grad, Wolle und Seide bei 30 Grad. Bei Krankheit oder starker Verschmutzung kannst du, wenn das Etikett es erlaubt, auf 60 Grad erhöhen. Das Pflegeetikett ist maßgeblich.

Welches Waschmittel für Babywäsche?

Ein mildes Vollwaschmittel oder ein Waschmittel für empfindliche Haut, möglichst ohne Parfüm. Weichspüler weglassen. Achte auf die Inhaltsstoffe, denn Begriffe wie sensitiv sind nicht geschützt. Dosiere nach Packung und nutze bei empfindlicher Haut einen Extra-Spülgang.

Darf ich Babywäsche mit der Wäsche der Eltern waschen?

Ja, wenn die Temperatur zusammenpasst und kein stark parfümiertes Waschmittel im Spiel ist. Viele Eltern trennen in den ersten Wochen aus Vorsicht. Wichtig sind mildes Waschmittel und kein Weichspüler. Mullwindeln und Stoffwindeln wäschst du besser in einer eigenen Ladung.

Kann ich Babywäsche im Waschsalon waschen?

Ja. Wähle ein Programm mit passender Temperatur, bring ein mildes Waschmittel mit und dosiere es passend zur Beladung. Waschbar ist täglich von 06:00 bis 24:00 Uhr geöffnet, du brauchst keinen Termin und kannst im Anschluss direkt trocknen.

Fazit: Mild waschen, passend heiß, ohne Weichspüler

Mit mildem Waschmittel, passender Temperatur und ohne Weichspüler bleibt Babykleidung weich und hautfreundlich. Wenn die Wäscheberge wachsen, hilft dir Waschbar mit großen Trommeln und Trocknern, ohne Termin und bis 24:00 Uhr.

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